Neues von der Microsoft Holographic Platform

Seit Microsoft Ende März 2016 die Holographic Platform für Dritthersteller geöffnet hat, arbeiten diverse Firmen an eigenen Geräten auf Basis dieses Betriebssystems. Als erster Dritthersteller hat Intel Ende letzten Jahres das Intel Alloy vorgestellt und eine Veröffentlichung für Ende 2017 angekündigt.
Das Intel Alloy ist ein kabelloses Merged Reality-Gerät auf Basis der Holographic Platform, das ähnlich wie Microsofts HoloLens die gesamte benötigte Hardware in einem auf dem Kopf zu tragendem Gerät versteckt – Drittgeräte wie ein angeschlossener Computer oder ein Smartphone werden nicht benötigt.

Intel Alloy

Das Intel Alloy entführt den Nutzer, im Gegensatz zu Microsofts HoloLens, mit einer die Augen umschließenden Brille in eine virtuelle Welt und erinnert in seiner Funktionsweise an Virtual Reality-Geräte wie die Oculus Rift oder die HTC Vive.
Der Unterschied zwischen Merged Reality und Virtual Reality besteht allerdings darin, dass bei Merged Reality über zusätzliche Kameras nahe Objekte wie die eigenen Hände oder andere Personen aus der Wirklichkeit direkt in den virtuellen Raum integriert werden können. Statt Controller nutzen zu müssen, kann man direkt mit den eigenen Händen mit virtuellen Objekten interagieren.
Zusätzlich nutzt das Intel Alloy Inside Out-Tracking, um den echten Raum zu erfassen. Das wird vor allem genutzt, um dem in der virtuellen Welt wandelnden Nutzer die Grenzen seiner Umgebung aufzuzeigen und Kollisionen mit Möbeln, Wänden und anderen Personen zu verhindern.

Auf der kürzlich in Las Vegas abgehaltenen Consumer Technology-Messe CES 2017 haben HP, Dell, Lenovo, Asus, Acer und 3Glasses ebenfalls Merged Reality- und Virtual Reality-Geräte für die Holographic Platform vorgestellt. Alle gezeigten Geräte ähneln dem Intel Alloy und unterscheiden sich untereinander vor allem in Details wie Auflösung und DPI der verwendeten Displays, Größe der Batterie, Sichtwinkel und Gewicht und natürlich Formfaktor.

Lenovo Merged Reality Headset

Sehr interessant an den Ankündigungen ist nicht nur die breite Unterstützung, die die Holographic Platform aus der Industrie erfährt, sondern auch der Preisrahmen von 300$ bis 400$!

Damit bewegen sich die Geräte preislich auf einer Ebene mit aktuellen Spielekonsolen und sollten für viele private Nutzer bezahlbar sein.



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